Invasive Diagnostik und Therapie

Sekretariat für Zuweisende

UniversitätsSpital Zürich
Klinik für Geburtshilfe
Sekretariat Prof. Dr. Roland Zimmermann
Rämistrasse 100, 8091 Zürich, Schweiz
Tel. +41 44 255 51 01
Fax  +41 44 255 44 48
geburtshilfe@usz.ch

Chorionzottenbiopsie

Bei der Chorionzottenbiopsie werden Bestandteile des Mutterkuchens (Plazenta), die Chorionzotten, entnommen und untersucht. Die Chorionzottenbiopsie wird mittels einer Punktion durch die Bauchdecke durchgeführt und zwar ab der 11. Schwangerschaftswoche. Die Gründe für die Durchführung sind ähnlich wie bei der Amniocentese, wobei der Vorteil des früheren Resultates durch ein wahrscheinlich höheres Eingriffsrisiko relativiert wird.

Amniocentese

Die Fruchtwasseruntersuchung (Amniocentese) ist eine Methode der Untersuchung des ungeborenen Kindes (Pränataldiagnostik), die ab der 14. Schwangerschaftswoche angewendet werden kann.

Gründe für die Durchführung können sein:

  • Wunsch der Schwangeren bei erhöhtem Risiko für eine Chromosomenstörung (Alter der Mutter über 34 Jahre und/oder Risiko für eine Chromosomenstörung grösser als 1:380)
  • Vorliegen eines genetischen Defekts bei den Kindseltern oder anderen Verwandten
  • Bereits erfolgte Geburt eines Kindes mit einer Erbkrankheit oder schweren angeborenen Stoffwechselerkrankungen
  • Hinweise auf kindliche Entwicklungsstörungen oder Fehlbildungen: Diese kann der Arzt bei einer Ultraschalluntersuchung festgestellt haben.

Die Eingriffe werden von einem der folgenden Ärzte durchgeführt:

  • Prof. Dr. R. Zimmermann, Chefarzt
  • Dr. F. Krähenmann, Leitende Ärztin
  • Prof. Dr. N. Ochsenbein-Kölble, Leitende Ärztin
  • PD Dr. T. Burkhardt, Oberarzt
  • Dr. C. Grawe, Oberärztin
  • Dr. Ch. Haslinger, Oberarzt
  • Prof. Dr. J. Kurmanavicius, Oberarzt
  • Dr. M. Stahel, Oberärztin

Sekretariat

Tel. +41 44 255 50 42
Fax +41 44 255 43 96

Chordozentese und intrauterine Therapie

Nabelschnurpunktionen (Chordozentese) sind diagnostische und therapeutische Eingriffe, die nicht nur ein hohes Mass an Erfahrung bei der ultraschallgesteuerten Punktion, sondern auch eine entsprechende apparative und organisatorische Infrastruktur erfordern. Mit diesem Eingriff kann bei bestimmten Indikationen eine Therapie des Kindes (z.B. bei Anämie) durchgeführt werden. Gründe für die Durchführung können sein:

  • Ausschluss von Chromosomenstörungen
  • Diagnostik und Therapie bei Blutgruppenunverträglichkeit
  • Abklärung des Hydrops fetalis u.a.

Die Eingriffe werden von einem der folgenden Ärzte durchgeführt:

  • Prof. Dr. R. Zimmermann, Chefarzt
  • Dr. F. Krähenmann, Leitende Ärztin
  • Prof. Dr. N. Ochsenbein-Kölble, Leitende Ärztin
  • PD Dr. T. Burkhardt, Oberarzt