Jahresberichte

 

Jahresbericht 2015

Geburtenrekord

Die Geburtenzahl ist auch 2015 um über 3% angestiegen und hat mit 2,999 Kindern die im Angebots und Entwicklungsplan prognostizierte Zahl von 3,000 praktisch erreicht. Der bereits in Vorjahren beschriebene Flaschenhals in der Gebärabteilung hat sich dementsprechend weiter zugespitzt und leider ist eine Verbesserung nicht in absehbarer Nähe. Die markante Zunahme an operierten Feten mit Spina Bifida hat zusätzlich den Engpass im Operationssaal verstärkt, was eine Anhebung des

OP-Personals notwendig macht. Das geburtshilfliche Klinikinformationssystem Perinat haben wir im September erfolgreich auf die Version 6 umgestellt. Nach einer mehrmonatigen Konsolidierungsphase hat es zu einer wesentlichen Verbesserung der Prozesse und Steigerung der Dokumentationsqualität geführt.

Die markante Leistungssteigerung haben wir dank einer nochmals erhöhten Produktivität erzielt.

Im Bereich der klinischen Forschung haben wir mehrere neue Projekte begonnen, die unter dem Stichwort Beckenbodenprävention zusammengefasst werden können.

Klinik für Geburtshilfe USZ2015Veränderung 2014/2015
​Geborene Kinder​2,999​3.0 %
​Entbundene Frauen (Geburten)​2,827​3.2 %
​Abrechenbare Klinikaustritte (ohne Neugeborene NG)​4,181​0.4 %
​Zusatzversicherte Klinikaustritte (ohne NG)​651

- 1.2 %

​Abrechenbare Pflegetage (inkl. NG)37,3242.1 %
​Anzahl Frühgeburten (<37 SSW)​546 ​- 9.3 %
​Anteil Frühgeburten​19.3 %​- 12.1 %
​Anzahl Sectiones​1,216  ​- 3.9 %
​Sectio-Rate​43.0 %​- 6.9 %
​Ambulante Besuche​17,289- 4.9 %
​Ambulante Patientinnen5,289​- 4.8 %
​Ambulante Taxpunkte (in Mio.)​5.31 ​- 2.9 %
​Ultraschalluntersuchungen​24,123  - ​5.4 %
​Invasive Eingriffe​187​- 41.6 %
​Case Mix​3,638​2.5 %
​Case Mix Index0.602​1.0 %
​Anteil Inlier < ALOS (alle Fälle)​51.3 % ​- 1.9 %
Jahresbericht 2014

Geburtenrekord

Die Geburtenzahl stieg im Jahr 2014 kontinuierlich um weitere 3% an. Der damit verbundene Engpass in der Gebärabteilung führte dazu, die Planung einer Vergrösserung und Teilrenovation an die Hand zu nehmen. Zu Sorgen Anlass gab eine bemerkenswert grosse Zahl von Wundheilungsstörungen bei vaginalen und abdominalen Entbindungen, die möglicherweise im Zusammenhang mit dem verwendeten Nahtmaterial stehen. Zumindest sind diese Komplikationen nach dem Wechsel wieder auf das Ausgangsniveau zurückgegangen. Das klinikeigene Informationssystem Perinat wurde komplett neu konzipiert. In der klinischen Forschung konnten mehrere wichtige Projekte geplant werden, so dass dieser frühere Schwachpunkt etwas korrigiert werden konnte. Die zusätzlich bewilligte leitende Arzt-Stelle hingegen konnte noch nicht besetzt werden. Der Markt ist in Bezug auf Kandidaten mit dem richtigen Profil sehr dünn. Ein Oberarzt der Klinik wurde im Berichtsjahr zum Chefarzt Geburtshilfe im Kantonsspital Baden gewählt.

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