Fetale Blutentnahme

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Nabelschnurpunktionen sind diagnostische und therapeutische Eingriffe, die nicht nur ein hohes Mass an Erfahrung bei der ultraschallgesteuerten Punktion sondern auch eine entsprechende apparative und organisatorische Infrastruktur erfordern, die es gestattet, eine maternale Kontamination der Blutprobe sicher auszuschliessen.

Indikationen

  • Fetale Fehlbildungen mit V.a. Störung der Hämatopoese
  • Rhesusinkompatibilität mit V.a. fetale Anämie
  • Nicht-immunologischer Hydrops fetalis
  • Abklärung von Mosaikbefunden bei der Amniocentese
  • Spezielle infektiologische Indikationen (z.B. Rubeolen)

Anmeldung

Sollten Sie Patientinnen zur Nabelschnurpunktion zuweisen wollen, bitten wir um telefonische Anmeldung direkt an:
Prof. Dr. R. Zimmermann, Dr. F. Krähenmann oder Prof. Dr. N. Ochsenbein-Kölble (Tel. +41 44 255 51 01, Fax +41 44 255 44 48)
 
Bei einem Gestationsalter über 25 SSW werden die Schwangeren aus Sicherheitsgründen für 24 Stunden stationär aufgenommen.
 
Vorbedingungen

  • Vitalitätsnachweis des Feten
  • Vorausgegangene Blutgruppenbestimmung und aktueller Antikörpersuchtest (beides muss zum Zeitpunkt der Punktion vorliegen)​